Aktuelle Corona Inzidenz von Deutschland

​letzte Aktualisierung

Die aktuelle Corona 7-Tage-Inzidenz von Deutsch­land 🇩🇪 (Ger­many) liegt bei 196,7 (An­zahl der bin­nen der letz­ten Woche an das RKI ge­mel­deten SARS-CoV-2 Neu­in­fek­tio­nen je 100.000 Ein­woh­ner) und ist eini­ger­maßen kons­tant zur Vor­woche. Die Hos­pi­ta­li­sie­rungs­rate der Bun­des­re­pub­lik be­trägt 6,62. Aus­führ­liche COVID-19 Zah­len und Sta­tis­ti­ken im wei­teren Verlauf…

  • Sieben-Tage-Inzidenz: 196,7 163.691 Neuinfektionen
  • Anzahl der Infektionen: 36.463.485 Infektionsrate: 43,807 %
  • Anzahl der Todesfälle: 157.791 Letalitätsrate: 0,433 %
  • Hospitalisierungsrate: 6,62 5.509 Neueinweisungen
  • Intensivbettenauslastung: 87,2 % Corona-Anteil: 4,4 %
  • Intensivpatienten: 896 davon 35 % beatmet
  • Ambulante ARE-Surveillance: 133 Inzidenz mit COVID-19
  • Stationäre SARI-Surveillance: 2,3 Inzidenz mit COVID-19
  • R-Wert: 1,057-Tage-R-Wert
  • Erstimpfungen: 64.821.371 Impfquote: 77,876 %
  • grundimmunisiert: 63.507.214 Impfquote: 76,297 %
  • Booster-Impfungen: 52.009.464 Impfquote: 62,483 %
  • doppelt geboostert: 11.567.139 Impfquote: 13,897 %
  • Inzidenz über 100 seit: 404 Tage unterhalb zuletzt am 21.10.2021
  • aktuelle Tendenz: −1,2 % Neuinfektionen ggü. Vorwoche

Verlauf der COVID-19 7-Tage-Inzidenz in Deutschland

Verlauf der COVID-19 7-Tage-Inzidenz in Deutschland4008001.2001.6002.0002.400Mär. '20Apr. '20Mai '20Jun. '20Jul. '20Aug. '20Sep. '20Okt. '20Nov. '20Dez. '20Jan. '21Feb. '21Mär. '21Apr. '21Mai '21Jun. '21Jul. '21Aug. '21Sep. '21Okt. '21Nov. '21Dez. '21Jan. '22Feb. '22Mär. '22Apr. '22Mai '22Jun. '22Jul. '22Aug. '22Sep. '22Okt. '22Nov. '22

COVID-19 Infektionen im Verlauf

Verlauf der COVID-19 Infektionen in Deutschland7.500.00015.000.00022.500.00030.000.00037.500.00045.000.000 Dez. '19Jan. '20Feb. '20Mär. '20Apr. '20Mai '20Jun. '20Jul. '20Aug. '20Sep. '20Okt. '20Nov. '20Dez. '20Jan. '21Feb. '21Mär. '21Apr. '21Mai '21Jun. '21Jul. '21Aug. '21Sep. '21Okt. '21Nov. '21Dez. '21Jan. '22Feb. '22Mär. '22Apr. '22Mai '22Jun. '22Jul. '22Aug. '22Sep. '22Okt. '22Nov. '22
Infektionen nach Alter & Geschlecht
Alterweiblichmännlichgesamt
0-4 Jahre480.558511.1221.008.405
5-14 Jahre2.118.2842.267.6574.446.080
15-34 Jahre5.501.2555.128.13410.722.089
35-59 Jahre7.443.5506.579.86414.130.339
60-79 Jahre2.403.7162.270.8034.704.935
80+ Jahre861.091551.2131.419.672
gesamt18.823.06817.324.04936.463.485

COVID-19 Todesfälle im Verlauf

Verlauf der COVID-19 Todesfälle in Deutschland30.00060.00090.000120.000150.000180.000 Dez. '19Jan. '20Feb. '20Mär. '20Apr. '20Mai '20Jun. '20Jul. '20Aug. '20Sep. '20Okt. '20Nov. '20Dez. '20Jan. '21Feb. '21Mär. '21Apr. '21Mai '21Jun. '21Jul. '21Aug. '21Sep. '21Okt. '21Nov. '21Dez. '21Jan. '22Feb. '22Mär. '22Apr. '22Mai '22Jun. '22Jul. '22Aug. '22Sep. '22Okt. '22Nov. '22
Todesfälle nach Alter & Geschlecht
Alterweiblichmännlichgesamt
0-4 Jahre221941
5-14 Jahre191736
15-34 Jahre179265444
35-59 Jahre2.4495.3727.835
60-79 Jahre16.74130.60247.410
80+ Jahre53.97747.889102.013
gesamt73.39184.170157.791

Informationen zur Infektionslage in Deutschland

Bisher wurden in der Bun­des­re­pu­blik Deutschland ins­ge­samt 36.463.485 COVID-19-Infek­tio­nen er­fasst (Stand: 30.11.2022). Dies ent­spricht einer Infek­tions­rate von 43,81 Pro­zent. Ge­gen­über dem Vor­tag ist die Ge­samt­zahl aller Corona-Infek­tio­nen um 43.768 (da­von 31.244 Mel­dun­gen auf den ges­tri­gen Diens­tag be­zo­gen) ge­stie­gen. Mit 157.791 Todes­fällen liegt die Let­a­li­täts­rate bei 0,43 Pro­zent. Ein­schließ­lich aller Nach­mel­dun­gen sind 134 neue Corona­tote zu be­dau­ern. Der letzte Sterbe­fall wurde am Diens­tag gezählt.

Binnen der letzten Woche haben die Ge­sund­heits­ämter 163.691 Neu­in­fek­tio­nen er­fasst. Daraus er­gibt sich die aktu­elle 7-Tage-Inzi­denz von 196,7 (An­zahl der an das Robert Koch-Institut ge­mel­deten Neu­in­fek­tio­nen je 100.000 Ein­woh­ner). Ein­schließ­lich aller RKI-Nach­mel­dun­gen, lag diese zu­letzt am 5. Novem­ber 2021 unter­halb des aktu­el­len Wertes. Im Ver­lauf der letz­ten sie­ben Kalen­der­tage be­wegte sich die maß­geb­liche Bun­des­in­zi­denz (d. h. ohne Nach­mel­dun­gen) zwi­schen 178 und 197.

Mit 654,5 trägt der Landkreis Uelzen (Nie­der­sach­sen) den höchs­ten Inzi­denz­wert der Bun­des­republik. In ins­ge­samt 340 Meldekrei­sen liegt die Inzi­denz bei über 100. Unter­halb der 50er-Marke liegt sie nur noch fünf der Re­gio­­nen von Deut­sch­land.

Der erste Corona-Fall in Deutsch­land wurde am 31. Dezem­ber 2019 ge­mel­det. Mit einer Inzi­denz von 1.960,8 hatte die Pan­de­mie am 24. März 2022 ihren Höchst­stand in der Bun­des­re­pu­blik er­reicht. An ins­ge­samt 554 Tagen lag der Inzi­denz­wert bei über 100. So auch aktuell, seit dem 22. Okto­ber 2021. Die 50er-Schwelle ist seit dem 20. August 2021 überschritten.

Bundesweite 7-Tage-Inzidenzen ohne Nachmeldungen:

  • 186,9 (200,5)
  • 190,8 (201,6)
  • 189,5 (202,0)
  • 182,5 (202,4)
  • 178,3 (202,4)
  • 190,6 (204,3)
  • 196,7 (196,7)

30-Tage-Corona-Statistik von Deutschland:

  • Neuinfektionen: 849.882 (Infektionsrate: 1,021 %)
  • Todesfälle: 1.173 (Letalitätsrate: 0,138 %)
  • Impfungen: 149.996 Impfungen (10.480 Erst­imp­fun­gen, 10.257 Grund­im­mu­ni­sie­run­gen, 16.101 Auf­fri­schun­gen, 113.158 zweite Booster)

Bei den meis­ten aller aktuellen Corona­virus-Infek­tio­nen der BRD han­delt es sich um eine SARS-CoV-2 Muta­tion.

Abwassermonitoring

Seit Februar 2022 erfolgt im Rah­men des ESI-CorA-Pro­jekts auch die sys­te­ma­ti­sche Über­wachung von SARS-CoV-2 im Ab­was­ser von Deutsch­land. An­hand der von Klär­an­la­gen und La­bore er­ho­be­nen Da­ten, sind Rück­schlüsse zum Trend der In­fek­tions­dy­na­mik mit dem Corona­virus mög­lich. Die Ab­wasser-basierte Epi­de­mio­lo­gie dient so­mit als Früh- und Ent­warn­system wäh­rend der Pandemie.
Eine steigende COVID-19-Abwasser­last ist ein In­diz für ein zu­neh­men­des In­fek­tions­auf­kom­men. Im Um­kehr­schluss spricht eine mehr­heit­lich rück­läu­fige Ten­denz im Abw­asser­mo­ni­to­ring für eine Ver­bes­se­rung der aktu­el­len Infek­tions­lage ge­gen­über der Vorwoche.

Leider erfolgt das Ab­wasser­sur­veil­lance, des vor­erst nur bis zum März 2023 lau­fen­den Pilot­pro­jekts, nicht flächen­deckend. Seit Ende Okto­ber 2022 fließen Daten aus bun­des­weit le­dig­lich 20 Stan­dor­ten in die Aus­wer­tun­gen ein. Für die KW 47/2022 haben bis­her (Stand: 29.11.2022) nur sieben Melde­stellen (Vor­woche: 15) die Corona­virus­last im Ab­wasser mit­ge­teilt. An 28,6 Prozent der Stand­orte war die Virus­last stei­gend (Vor­woche: 26,7 %), an 14,3 Prozent gleich­blei­bend (Vor­woche: 20,0 %) und an 57,1 Prozent fallend (Vor­woche: 53,3 %).

Anmerkung: Die gemeldeten Ab­was­ser­zah­len sind nicht kon­sis­tent! Das RKI aktu­a­li­siert sie mehr­fach in der Woche über Monate hin­weg. Dies kann auch rück­wir­kend noch zu star­ken Trend­ver­schie­bun­gen im Ab­was­ser­mo­ni­to­ring führen.

Corona-Schutzimpfung

Die Corona-Schutzimpfung ebnet den Weg aus der Pan­de­mie. In der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land wurden bereits 64,8 Mio. Erst­dosen des COVID-19-Impf­stoffes ver­ab­reicht. Dies ent­spricht einer Erst­impf­quote von 77,9 Pro­zent. Voll­stän­dig gegen das Corona­virus SARS-CoV-2 ge­impft sind 63,5 Mio. der Bun­des­bür­ger, also 76,3 Prozent. Die aktu­elle Impf­be­reit­schaft ist stark rückläufig (31,5 % weni­ger Erst­imp­fun­gen im Ver­gleich zum Vor­mo­nat). Beim aktu­ellen Impf­tempo wäre mit einer voraus­sicht­lichen Her­den­im­mu­ni­tät (Impf­quote: 85 %) Ende Juni 2069 zu rechnen.

Bundesweite Impfquoten-Hochrechnung:

  • 80 Prozent: vsl. am 9. Novem­ber 2036
  • 85 Prozent: vsl. am 22. Juni 2069
  • 90 Prozent: vsl. am 4. Februar 2102

Die aktuelle und seitens der Poli­tik kom­mu­ni­zierte Impf­quote ist je­doch kri­tisch zu be­trach­ten. Sie be­rück­sich­tigt nicht die aktu­elle STIKO-Emp­feh­lung einer COVID-19-Auf­frisch­imp­fung mit einem mRNA-Impf­stoff für Per­so­nen im Alter ab 18 Jahre und für be­stimmte Indi­ka­tions­grup­pen so­wie eine Opti­mie­rung der Grund­im­mu­ni­sie­rung mit einem mRNA-Impf­stoff nach voraus­ge­gan­ge­ner Imp­fung mit dem Vac­cine Janssen.
Bisher wurden 52 Mio. Booster ver­impft. Dem­nach haben 62,5 Pro­zent der Bun­des­bür­ger bzw. 81,9 Pro­zent der voll­stän­dig Ge­impf­ten eine Auf­frisch­imp­fung erhalten. 11,6 Mio. sogar einen zweiten Booster.

Mit Stand KW 47/2022 wur­den bis­her ins­ge­samt 222,5 Mio. Impf­do­sen an die Bun­des­re­pu­blik aus­ge­lie­fert. Die Impf­stoff­lie­fe­rung schlüs­selt sich nach den je­weili­gen Impf­stoffen wie folgt auf:

  • Comirnaty (Bi­oN­Tech/Pfizer):
    157,3 Mio. gelieferte Impfdosen
    (davon 46,5 Mio. Erst- und 51,2 Mio. Zweit­dosen für einen voll­stän­di­gen Schutz, sowie 33,2 Mio. Booster bzw. 10,1 Mio. zweite Booster verimpft; inkl. 3,4 Mio. Imp­fun­gen mit dem an BA.1 an­ge­pass­ten Omi­kron-Impfstoff)
  • Janssen (Johnson & Johnson):
    5 Mio. gelieferte Impfdosen
    (davon 3,7 Mio. Einmal­dosen für einen voll­stän­di­gen Schutz und 21 Tsd. Booster bzw. 10,6 Tsd. zweite Booster verimpft)
  • Nuvaxovid (Novavax):
    1,9 Mio. gelieferte Impfdosen
    (davon 72,4 Tsd. Erst- und 67,5 Tsd. Zweit­dosen für einen voll­stän­di­gen Schutz, sowie 9,1 Tsd. Booster bzw. 5,5 Tsd. zweite Booster verimpft)
  • Spikevax (Moderna):
    40,6 Mio. gelieferte Impfdosen
    (davon 5,1 Mio. Erst- und 6,3 Mio. Zweit­dosen für einen voll­stän­di­gen Schutz, sowie 18,7 Mio. Booster bzw. 1,4 Mio. zweite Booster verimpft; inkl. 66,4 Tsd. Imp­fun­gen mit dem an BA.1 an­ge­pass­ten Omi­kron-Impfstoff)
  • VLA2001 (Valneva):
    83,8 Tsd. gelieferte Impfdosen
    (davon 1,4 Tsd. Erst- und 1,2 Tsd. Zweit­dosen für einen voll­stän­di­gen Schutz, sowie 307 Booster bzw. 1,2 Tsd. zweite Booster verimpft)
  • Vaxzevria (AstraZeneca):
    17,6 Mio. gelieferte Impfdosen
    (davon 9,3 Mio. Erst- und 3,5 Mio. Zweit­dosen für einen voll­stän­di­gen Schutz, sowie 8 Tsd. Booster bzw. 1,1 Tsd. zweite Booster verimpft)

Anmerkung: Die Anzahl der verimpften Dosen kann höher aus­fal­len, als die der Impf­stoff­lie­fe­run­gen. Dies liegt an einer Mel­de­ver­zö­ge­rung des RKI, da Imp­fun­gen täg­lich, Lie­fe­run­gen da­ge­gen nur wöchent­lich ge­mel­det wer­den. Auf­grund von Kreuz­imp­fun­gen mit Astra­Zeneca kön­nen die bei­den Impf­stoffe BioN­Tech und Moderna mehr Zweit-, als wie Erst­dosen auf­weisen.

Hospitalisierungsrate

Die Hos­pi­ta­li­sie­rungs­rate gibt die Zahl aller an das Robert Koch Ins­ti­tut ge­mel­de­ten Corona-Neu­auf­nah­men der Kran­ken­häu­ser bin­nen der letz­ten sie­ben Tage pro 100.000 Ein­woh­nern an. Mit aktu­ell 5.509 COVID-19-Kranken­haus­ein­weisun­gen, liegt die bun­des­weite Hos­pi­ta­li­sie­rungs­in­zi­denz bei 6,62 (Stand: 30.11.2022) und be­wegte sich im Ver­lauf der Woche zwi­schen 5,83 und 6,62 (ohne Nach­meldungen). Eige­nen Hoch­rech­nun­gen zu­fol­ge, dürfte die tat­säch­liche Kran­ken­haus­rate aber eher bei aktu­ell 11,2 lie­gen. Circa 79 Pro­zent der Corona­pa­tien­ten sind 60 Jahre und älter. Jedoch fallen auch rund 2 Pro­zent der mo­men­ta­nen Hos­pi­ta­li­sie­run­gen auf Kin­der bis 14 Jah­ren.
Am wenigsten stationär be­han­delte Corona-Fälle (pcm) ver­zeich­net Baden-Würt­tem­berg. In dem Bundes­land liegt die Kran­ken­haus­in­zi­denz bei 3,4. Mit einer Höchst­quote von 12,1 führt Bre­men die Spitze in der Hos­pi­ta­li­sierungs­ta­belle an.

Verlauf der Hospitalisierungs­rate ohne Nach­meldungen:

  • 6,02 (7,81)
  • 6,17 (7,76)
  • 6,34 (7,74)
  • 6,09 (7,72)
  • 5,83 (7,72)
  • 6,04 (7,39)
  • 6,62 (6,62)

Grundsätzlich mag die Hos­pi­ta­li­sie­rungs­rate zwar eine wesent­liche Rolle bei der Be­ur­tei­lung des Infek­tions­ge­sche­hens spie­len, je­doch ste­hen ihre lücken­hafte Daten­grund­lage und zeit­licher Mel­de­ver­zug bei vie­len Ex­per­ten stark in Kri­tik. So kann es bis zu zwei Wochen dau­ern, bis alle Daten beim Ro­bert Koch Ins­ti­tut ein­ge­trof­fen sind. Außer­dem wer­den bei der Be­rech­nung nur Pa­tien­ten be­rück­sich­tigt, die sich in den ver­gan­ge­nen sie­ben Ta­gen an­ge­steckt haben und nach An­ga­ben der Ge­sund­heits­ämter im Kran­ken­haus be­han­delt werden.
Das Bundesland Nieder­sach­sen weist da­her einen an­de­ren Hos­pi­ta­li­sie­rungs­wert als das RKI aus. Die­ser be­zieht sich auf die täg­li­chen Mel­dun­gen der Kran­ken­häu­ser über die tat­säch­lich neu mit COVID-19 auf­ge­nom­me­nen Pa­tien­ten. Also auch den be­reits vor der Sie­ben­tages­frist Infizierten.

Ambulante ARE- & stationäre SARI-Surveillance

Die ambulante ARE- & stationäre SARI-Sur­veil­lance In­zi­den­zen ge­ben wei­te­ren Auf­schluss, zur Krank­heits­last aku­ter Atem­wegs­er­kran­kun­gen mit COVID-19. Beide bun­des­wei­ten Kenn­zah­len wer­den wöchent­lich er­ho­ben und be­ziehen sich je­weils auf die An­zahl der er­fass­ten Fälle je 100.000 Einwohner.

COVID-ARE-Konsultationsinzidenz:

Die am­bu­lante ARE-Sur­veil­lance In­zi­denz, der Arzt­kon­sul­ta­tio­nen we­gen einer neu auf­ge­tre­te­nen, aku­ten Atem­wegs­er­kran­kung (ARE) mit einer COVID-19-Diag­nose, liegt per KW 46/2022 bei 133.

  • 419 (419)
  • 549 (549)
  • 557 (557)
  • 416 (439)
  • 355 (332)
  • 215 (209)
  • 165 (182)
  • 133 (133)
COVID-SARI-Hospitalisierungsinzidenz:

Die sta­tio­näre SARI-Sur­veil­lance In­zi­denz, von neu im Kran­ken­haus auf­ge­nom­me­nen Fäl­len mit einer schwe­ren, aku­ten Atem­wegs­er­kran­kung (SARI) und einer COVID-19-Diag­nose liegt per KW 46/2022 bei 2,3.

  • 8,8 (8,8)
  • 9,9 (9,9)
  • 10,3 (10,3)
  • 5,4 (9,5)
  • 4,3 (7,3)
  • 3,1 (4,7)
  • 2,9 (3,6)
  • 2,3 (2,3)

Auslastung der Intensivstationen

Die Intensivstationen aller mel­den­den Kran­ken­häu­ser in der Bun­des­re­pu­blik um­fassen 23.584 In­ten­siv­betten (dar­un­ter 2.791 Kinder­betten) und sind der­zeit zu 87 Pro­zent aus­ge­las­tet. Den COVID-19-Anteil machen rund 4 Pro­zent der inten­siv­me­di­zi­nisch hos­pi­ta­li­sier­ten Patien­ten aus, von denen gut ein Drittel inva­siv be­atmet werden muss. Einen aus­führ­li­chen Report der Inten­siv­betten­aus­las­tung in Deutsch­land bie­tet das DIVI-Intensiv­register.

Regeln und Einschränkungen

Es gilt das Infektions­schutz­ge­setz der Bun­des­re­pub­lik Deutsch­land. Die­ses be­in­hal­tet einen Basis-Schutz für Risiko­gruppen und nur noch stren­gere Maß­nah­men in Regio­nen mit einem ge­fähr­li­chen In­fek­tions­ge­schehen. Die meis­ten bis­he­ri­gen Schutz­maß­nah­men sind da­ge­gen, mit einer Über­gangs­frist zum 2. April 2022, außer Kraft getreten.

So gilt die Maskenpflicht nur noch in Kran­ken­häu­sern oder Pflege­ein­rich­tun­gen, so­wie im öffent­lichen Nah- und Fern­ver­kehr. Ent­schei­dend ist die Re­ge­lung im je­wei­li­gen Bun­des­land. Im Luft- und Personen­fern­verkehr wurde die Mas­ken­pflicht bun­des­weit ausgesetzt.

In Hotspot-Regionen können die Bundes­länder weiter­gehende Schutz­maß­nah­men er­grei­fen. Voraus­set­zung ist, dass das je­wei­lige Lan­des­par­la­ment dies be­schließt. Zu den mög­li­chen lokal be­grenz­ten Hot­spot-Maß­nah­men ge­hö­ren die Mas­ken­pflicht so­wie ein Ab­stands­ge­bot von 1,5 Metern im öffent­li­chen Raum. Außer­dem ist beim Be­tre­ten be­stimm­ter Ein­rich­tun­gen in Hot­spot-Regio­nen wie­der ein Impf-, Genesenen- oder Test­nachweis (2G/3G) vorzulegen.

Eine Inzidenz- oder Hospitalisierungs­schwelle schreibt das In­fek­tions­schutz­ge­setz für Hot­spot-Regio­nen je­doch nicht vor.

Über das In- und Außer­kraft­treten der Schutz­maß­nahmen infor­miert stets die Landes­behörde.

Frühere Regelungen der bun­des­ein­heit­lichen Notbremse finden keine Anwendung mehr! Ihre Gesetzesgrundlage ist zum 30. Juni 2021 ausgelaufen. Zuvor griff sie ab einer an drei auf­ei­nan­der fol­gen­den Tagen 100er-Inzidenz (ohne Nach­mel­dun­gen). Sie beinhaltete unter an­de­rem strenge Kontakt­be­schrän­kun­gen, Wechsel­unterricht und eine Aus­gangs­sperre ab 22 Uhr. Lag die Inzi­denz über 150 war zu­dem kein Termin­shopping mehr mög­lich. Ab 165 muss­ten auch die Schulen schließen und in den Distanz­unter­richt gehen.
Aufgehoben wurden die je­wei­li­gen Maß­nah­men der Not­bremse wie­der, wenn die COVID-19-Inzi­denz den Schwel­len­wert von 165, 150 oder 100 an fünf auf­einan­der fol­gen­den Werk­tagen (ein­schließ­lich Sams­tag; ohne Sonn- & Feier­tage) wie­der unter­schritt. Dies dann zum über­nächs­ten Tag.

Infektionsgeschehen in den 16 Bundesländern von Deutschland

#Bundesland7‑Tage-InzidenzFälle (Infek­tions­rate)Tote (Letali­täts­rate)letzte Meldung
1.Nie­der­sach­sen357,03.590.814 (44,734 %) 11.776 (0,328 %) 30.11.2022
2.Meck­len­burg-Vor­pom­mern305,6674.108 (41,840 %) 2.585 (0,383 %) 30.11.2022
3.Bre­men301,6285.876 (42,260 %) 887 (0,310 %) 30.11.2022
4.Bran­den­burg279,21.057.721 (41,678 %) 6.176 (0,584 %) 30.11.2022
5.Nord­rhein-West­falen242,47.533.864 (42,031 %) 29.002 (0,385 %) 30.11.2022
6.Sach­sen-An­halt219,8924.702 (42,628 %) 6.044 (0,654 %) 30.11.2022
7.Schles­wig-Hol­stein214,61.118.173 (38,267 %) 3.146 (0,281 %) 30.11.2022
8.Saar­land208,1469.453 (47,789 %) 1.968 (0,419 %) 30.11.2022
9.Ham­burg203,2777.296 (41,927 %) 3.256 (0,419 %) 30.11.2022
10.Ber­lin194,61.361.635 (37,026 %) 5.139 (0,377 %) 30.11.2022
11.Hes­sen170,32.790.874 (44,335 %) 11.678 (0,418 %) 30.11.2022
12.Sach­sen164,71.898.136 (46,949 %) 16.362 (0,862 %) 30.11.2022
13.Rhein­land-Pfalz149,01.684.727 (41,026 %) 6.547 (0,389 %) 30.11.2022
14.Thü­rin­gen120,8862.145 (40,882 %) 7.915 (0,918 %) 30.11.2022
15.Baden-Würt­tem­berg119,74.895.154 (44,003 %) 18.210 (0,372 %) 30.11.2022
16.Bay­ern107,56.538.807 (49,623 %) 27.100 (0,414 %) 30.11.2022

Über Deutschland (Germany) 🇩🇪

Deutschland ist ein Bundesstaat in Mittel­europa. Er besteht seit 1990 aus 16 Ländern und ist als frei­heit­lich-demo­kra­ti­scher und sozialer Rechts­staat ver­fasst. Die 1949 ge­grün­dete Bun­des­re­pub­lik Deutsch­land (BRD stellt die jüngste Aus­prä­gung des deut­schen National­staates dar. Bundes­haupt­stadt und Regierungs­sitz ist Ber­lin. Das heu­tige Deutsch­land hat 83 Mil­lio­nen Ein­wohner und zählt bei einer Fläche von 357.582 Quadrat­kilo­metern mit durch­schnitt­lich 233 Ein­wohnern pro Quadrat­kilo­meter zu den dicht be­sie­del­ten Flächen­staaten.

Die Bundesrepublik grenzt an neun Staaten: Im Nor­den grenzt Deutsch­land an Däne­mark, im Nord­osten an Polen, im Osten an Tschechien, im Süd­osten an Österreich, im Süden an die Schweiz, im Süd­westen an Frankreich, im Wes­ten an Luxemburg und an Belgien und im Nord­wes­ten an die Niederlande. Die Grenz­länge be­trägt ins­ge­samt 3.876 Kilo­meter. Damit ist Deutsch­land das euro­päische Land mit den meis­ten Nachbar­staaten.
Das Land hat Anteil an der Nord- und Ostsee im Norden sowie dem Boden­see und den Alpen im Süden. Es liegt in der ge­mäßigten Klima­zone und ver­fügt über 16 National- und über 100 Natur­parks. Die be­völ­kerungs­reichste deutsche Stadt ist Ber­lin. Weitere Metro­polen mit mehr als einer Million Ein­woh­nern sind Hamburg, München und Köln. Der größte Ballungs­raum ist das Ruhr­gebiet, Frankfurt am Main ist als deut­sches Finanz­zentrum inter­na­tio­nal von Bedeutung.

Deutschland ist Gründungs­mitglied der Euro­päischen Union sowie deren be­völ­kerungs­reichs­tes Land. Mit 18 anderen EU-Mitglied­staaten bildet es eine Währungs­union, die Euro­zone. Es ist Mit­glied der UN, der OECD, der OSZE, der NATO, der G7, der G20 und des Europarates.

Muttersprache der Bevölkerungs­mehr­heit ist Deutsch. Da­neben gibt es Regional- und Minderheiten­sprachen und Migranten mit anderen Mutter­sprachen; be­deu­tendste Zweit­sprache ist Eng­lisch. Die Kultur Deutsch­lands ist viel­fältig und wird neben zahl­reichen Tra­di­tio­nen, Insti­tu­tio­nen und Ver­an­stal­tun­gen bei­spiels­weise in der Aus­zeich­nung als UNESCO-Welt­erbe in Deutsch­land, in Kultur­denk­mälern und als im­ma­te­ri­el­les Kultur­erbe er­fasst und gewürdigt.

Bei der Berechnung der Wochen­inzi­denz für Deutschland wird von einer aktu­el­len Be­völ­ke­rung i. H. v. 83.237.124 Bun­des­bür­gern aus­ge­gan­gen.

Quellen:
  1. Vgl. Ständige Impfkommission: Beschluss der STIKO zur 16. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung, in: Epid Bull 2022;2:3-15, 21.12.2021, doi: 10.25646/9460
  2. Wikipedia-Autoren: Deutschland, in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, [online] de.wikipedia.org [04.06.2021], CC-BY-SA 3.0
  3. Vgl. Statistisches Bundesamt: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum Stichtag 31.12.2021, in: Destatis, Wiesbaden, 2022, [online] www-genesis.destatis.de [27.09.2022]
  1. Fallzahlen Deutschland: Robert Koch-Institut (RKI): SARS-CoV-2 Infektionen in Deutschland, Berlin: Zenodo, doi: 10.5281/zenodo.6610660, CC BY 4.0
  2. Impfdaten Deutschland: Robert Koch-Institut (RKI): SARS-CoV-2 Infektionen in Deutschland, Berlin: Zenodo, doi: 10.5281/zenodo.5126652, CC BY 4.0
  3. Hospitalisierungsinzidenz Deutschland: Robert Koch-Institut (RKI): COVID-19-Hospitalisierungen in Deutschland, Berlin: Zenodo, doi: 10.5281/zenodo.5519056, CC BY 4.0
  4. Intensivkapazitäten: Robert Koch-Institut (RKI): Intensivkapazitäten und COVID-19-Intensivbettenbelegung in Deutschland, Berlin: Zenodo, doi: 10.5281/zenodo.7185603, CC BY 4.0
  5. SARI-Hospitalisierungsinzidenz: K. Tolksdorf, L. Goerlitz, W. Haas und S. Buda: COVID-SARI-Hospitalisierungsinzidenz, Berlin: Zenodo, doi: 10.5281/zenodo.7234082, CC BY 4.0
  6. ARE-Konsultationsinzidenz: L. Goerlitz, K. Tolksdorf, K. Prahm, U. Preuß, W. Haas und S. Buda: COVID-ARE-Konsultationsinzidenz, Berlin: Zenodo, doi: 10.5281/zenodo.7221097, CC BY 4.0
  7. Abwassersurveillance: Robert Koch-Institut (RKI): Abwasserbasierte Surveillance im Rahmen des Pandemieradars, Berlin: [online] rki.de [29.11.2022]